Fotograf: Mikkel Vang
Wer mir auf Twitter folgt hat sicher schon mitbekommen, dass ich einen unglaublich guten Fotografen gefunden habe, den ich euch unbedingt vorstellen möchte. Ich hatte schon Kontakt aufgenommen und gefragt ob ich Fotos zeigen dürfe, wartete aber noch auf eine Antwort. Diese kam gestern und hier ist er: Mikkel Vang.
Leider habe ich weder ein Foto von ihm noch sonstige Infos finden können.
Es mag sein, dass ich ein wenig überschwänglich daher komme und es euren Geschmack gar nicht so trifft, aber das was Mikkel da macht trifft zu 100% meinen Geschmack und ist daher für mich das Beste, was ich seit langem gesehen habe.
Das zeigt mir auch irgendwie, dass es solche Fotos sind, die ich machen möchte. Tief in mir drin. Irgendwie. : )
Sein Portfolio reicht von Menschen über Essen bis hin zu Innenarchitektur. Das ganze irgendwie auf eine leichte “Retroart” und mit viel Gefühl. Lifestyle.
Genug der Worte. Hier einige Photos. Ich habe einfach mal Querbeet einige meiner Lieblingsfotos ausgewählt. Man muss aber sagen, dass sie am Besten als Serie funktionieren. Also klickt euch auf jeden Fall durch sein Portfolio. Es lohnt sich.

Photo © Mikkel Vang

Photo © Mikkel Vang

Photo © Mikkel Vang

Photo © Mikkel Vang

Photo © Mikkel Vang

Photo © Mikkel Vang
Lightroom und der JPG Export
Vor ein paar Tagen kam mir ein sehr interessanter Artikel unter die Augen. Ich glaube irgendwie über Twitter von Kai.
Im Artikel geht es um die JPG Export Qualitätseinstellungen. Die Lightroomnutzer unter euch wissen sicher, dass eine Skala von 0 bis 100 gibt, von der man allerdings keine Ahnung hat wofür die einzelnen Werte eigentlich stehen. Der Artikel geht darauf ein, zeigt Beispiele und gibt Tipps für den Umgang mit dem JPG Export.
Ein Lesemuss für jeden, der mit Lightroom arbeitet.
An Analysis of Lightroom JPEG Export Quality Settings von Jeffrey Friedl
Veröffentlicht am 29. Juli 2010, in , getagged mit einstellungen, export, jpg, lesemuss, lightroom, qualität, speicherplatz, tipp, wissen.
Einfach mal treiben lassen..
Photo © by Jacinta Moore
Photo © by Jacinta Moore
Gerade eine wunderbare, wenn auch kurze, Fotoserie gefunden.
Die Fotografin liegt dabei immer irgendwo im Wasser. Sei es ein See oder das Meer. Dabei lehnt sie sich zurück und fotografiert ihre Füße samt Umgebung. Eine witzige Idee und schön umgesetzt.
Außerdem gleich wieder ein neuer reiner Fotoblog in meinem Reader. Bin derzeit ohnehin großer Fan dieser Art Blogs. Wenn ihr noch mehr in der Richtung kennt, immer her damit.
Hier geht’s zu den Füßen von Jacinta Moore. Und Flickr hat sie auch.
Mein Wochenende und eine Beobachtung

Heute habe ich verschiedene Dinge zu erzählen. Am Wochenende “tanzte ich nämlich auf zwei Hochzeiten” und mir fiel etwas auf. Aber ich fange einfach mal an.
Kurze Assistenz bei Steffen Böttcher
Vergangenes Wochenende war fotografisch für mich ein sehr cooles. Samstag Mittag sollte ich nun endlich Steffen Böttcher, den Stilpiraten und Hochzeitsfotograf kennen lernen und ihm bei einem Hochzeitsshooting assistieren. Leider war das Wetter alles andere als gut. Es regnete zwar zum Glück nicht, aber es war kalt, der Himmel Wolken verhangen und verdammt windig. Dementsprechend ging alles sehr schnell und nach 30 – 40 min war auch schon alles im Kasten. Ich habe ein bisschen Blitz gehalten und mit dem wirklich großen California Sunbounce fast eine Runde als Paraglider über der Elbe gedreht.
Es war mir jedenfalls ein Vergnügen Steffen persönlich kennen zu lernen und ihm etwas über die Schulter schauen zu können. Ich hoffe, die Möglichkeit ergibt sich bald wieder. Soweit erstmal, danke Steffen!
Hochzeitsfeier photographieren
Samstag Abend war ich dann selbst als Photograph auf einer Hochzeitsfeier unterwegs. Neben mir gab es noch den offiziellen Photographen, mit dem ich auch ein paar Worte wechselte, dessen Namen ich allerdings nicht erfahren habe. Ich war engagiert vom Trauzeugen (Stefan von Bornintents) als Geschenk für das Brautpaar und sollte versuchen mit meinen Photos die Stimmung der Feier einzufangen, die etwas intimeren Momente fest zu halten und mehr auf Details zu achten. Um Gruppenphotos von allen Gästen und diese ganzen Standardshots brauchte ich mir also keinen Kopf machen. Genau mein Ding also.
So gegen 22 Uhr verschwand der andere Photograph dann und ich war alleine um die späteren Stunden der Party fest zu halten. Es hat sehr viel Spaß gemacht, ich habe irgendwas zwischen 900 und 1000 Photos geschossen und wieder viel gelernt. Dämmerlicht ist einfach unfassbar schwierig, wenn man die Kulissen nicht taghell blitzen will, aber trotzdem scharfe Bilder erwartet. Trial and Error war mein Freund und mit jedem Photo habe ich dazu gelernt. Und am Ende sind wirklich einige gute Bilder bei rum gekommen, die derzeit noch vom Trauzeugen gesichtet werden (nachdem ich sie auf ca. 360 reduziert habe) und aus denen ich dann eine Auswahl bearbeiten werde.
Ich hoffe sehr, dass ich auch einige Photos hier zeigen darf.
Insgesamt war ich 7 1/2 Stunden da, und habe das auch am nächsten Tag in meinen Armen gemerkt, ich Schwächling. Aber man sollte das Gewicht einer Kamera samt Batteriegriff, Blitz und Objektiv nicht unterschätzen.
Beobachtung und kleiner Tipp
Als ich Sonntag dann die Bilder gesichtet habe, fiel mir wieder etwas auf, dass ich schon des öfteren in letzter Zeit bemerkt habe. Die ersten Photos eines Abends/Shootings/Photowalks sind tendenziell eher die schlechten. Ich denke, dass liegt einfach daran, dass ich immer etwas brauche um “in Fahrt zu kommen”. Doof nur, dass auch am Anfang wichtige Sachen passieren oder sich gute Gelegenheiten für Photos ergeben.
Ich kann euch daher nur empfehlen, fangt einfach an. Wartet nicht lange, schnappt euch die Kamera und fangt an Photos zu machen. Auch wenn es vielleicht noch nicht die perfekten Gelegenheiten sind. Macht es einfach um warm zu werden und euch an die Location zu gewöhnen. Man bekommt ein Gefühl für das gegebene Licht und erste Ideen entwickeln sich.
Also nicht lange zögern, einfach loslegen. Und wenn ihr digital photographiert, ist es ja auch kein Problem die ersten Photos einfach wieder zu löschen, wenn sie nichts werden.
Veröffentlicht am 22. Juni 2010, in , getagged mit beobachtung, feier, hochzeit, photographieren, shooting, steffen böttcher, tipp, wochenende.
Photos von alten Menschen
Photo © photos of old people
He was wandering around Recoleta near the cemetary with an old-fashioned (like 1920s old) camera selling potraits. He asked if he could take our picture and then we asked if we could take his.
Vor einiger Zeit kam in den Kommentaren hier mal auf, dass ich und viele andere oft nur Fotografen vorstellen, die Photos von hübschen Models machen und doch irgendwie alle in eine Schublade fallen. Um das mal überspitzt auszudrücken.
Also habe ich mich mal auf die Suche gemacht nach Photos von alten Menschen und bin dabei auf den tollen Blog “photos of old people” (Twitter) gestoßen. Ich mag die Idee und die Einfachheit des Blogs sehr. Ein Eintrag besteht einfach nur aus einem oder mehreren Photos und ein paar kurzen Sätzen über die abgebildete Person. Meist sind es Menschen, die die Fotografen auf der Straße angesprochen haben.
Die Fotos sind kaum bearbeitet, was ich teilweise etwas langweilig finde, auf der anderen Seite aber auch sehr gut und passend ist, da sie so die Normalität, Echtheit und Alltag gut wieder spiegeln, aus dem die Photos stammen. Sie gewinnen so an Authentizität und lassen eine gewisse Nähe zu. Das ist gut.
Leider konnte ich nichts über die Fotografen heraus finden. Aber offenbar ist es nicht nur eine(r), da in den Beschreibungen gerne die Sprache von “wir” ist.
Der Blog scheint leider nicht mehr wirklich regelmäßige aktualisiert zu werden, bietet aber ein Archiv in dem man einige Menschen und kurze Geschichten findet. Ich mag’s!
Schaut doch mal rein.
Tipp: Die Jeriko-Geburtstagsverlosung
Vor ein paar Tagen wurde jeriko.de vier Jahre alt. Christoph feiert dieses Ereignis nun mit einer Woche lang voller Geschenke für seine Leser. Die Glücklichen werden über eine Verlosung bestimmt.
Es gibt jeden Tag etwas anderes zu gewinnen, wobei erst am jeweiligen Tag veröffentlicht wird, was es sein wird. Aber soviel ist klar: Die Gewinne richten sich an Fotografen und am Freitag sogar auch an alle anderen. Also trifft es genau auf euch zu.
Um teilzunehmen müsst ihr einfach nur im entsprechenden Eintrag einen Kommentar hinterlassen, natürlich mit gültiger E-Mail-Adresse.
Den Anfang machen heute drei Trainings-DVDs von video2brain. Viel Erfolg!
Für weitere Infos, hier entlang: Jeriko-Geburtstagsverlosung
Veröffentlicht am 15. Februar 2010, in , getagged mit gewinne, jeriko, tipp, verlosung, video2brain.
Wie man ein großartiger Fotograf wird, ein Buch.
“Wie man ein großartiger Fotograf wird – Wegweiser in eine Fotopraxis mit Zukunft”
von Dr. Martina Mettner.
Ich las jetzt bereits auf Kwerfeldein (“Wenn jemand ein Buch über Fotografie lesen sollte, dann das.“) und Bildwerk3 (“Dieses Buch wird zu den Klassikern der thematischen Literatur über Fotografie zählen.”) über das Buch und sprach kurz mit Kai darüber, der es schon gelesen hat. Und alle empfehlen es. Da kann ich natürlich nicht anders und habe es heute morgen auch bestellt.
Ich bin sehr gespannt, da es anders sein soll als viele andere Bücher zum Thema Fotografie. Nämlich ehrlich, nicht verschönend, aber hilfreich.
Ich erhoffe mir von dem Buch nicht, dass es mich zu einem großartigen Fotografen macht, ich erhoffe mir, dass es mir aufzeigt wo ich stehe und welche Möglichkeiten ich realistisch habe etwas zu erreichen.
Noch ein paar kurze Fakten:
Seiten: 132 (90 Abbildungen in Schwarzweiß & Farbe)
Preis: 29,80 €
Hat von euch schon jemand das Buch? Wie findet ihr es?
Veröffentlicht am 1. Februar 2010, in , getagged mit buch, fotobuch, hilfe?, martina mettner, tipp.
Chase Jarvis LIVE Broadcast, Morgen!
Diese Nachricht ist so unglaublich cool, dass ich sie erst gar nicht glauben konnte. Morgen, Freitag, 29.01.2010, wird Chase Jarvis ein komplettes Fotoshooting live übertragen. Vom Setaufbau über das eigentliche Shooting bis hin zu Cocktails, Interviews, und mehr.
Das ganze wird, Änderungen vorbehalten, von 19 – 03 Uhr unserer Zeit stattfinden, wenn ich mich nicht verrechnet habe. (**all times are Pacific Standard Time, Seattle (GMT -8))
Chase schreibt in seinem Blogpost, der gerade erschien, dass es ein Experiment ist und noch absolute beta. Es handelt sich bei dem Shoot nicht um einen wirklichen Kunden, sondern um ein eigenes Projekt.
Neben dem Livevideo wird es auch einen Chat geben und ihr könnt über Twitter mit dem Hashtag #cjlive Fragen stellen.
Ich wünschte mich schon so unglaublich oft, mal bei einem professionellen Photoshooting dabei zu sein. Das hier ist zwar “nur” online, aber trotzdem eine großartige Möglichkeit alles in sich aufzusaugen.
Leider werde ich es wohl nicht sehen können.
Falls irgendjemand glaubt er könne das auf irgendeine Art und Weise mitschneiden und mir zukommen lassen, wäre das so unglaublich genial.
Ich hoffe allerdings auch darauf, dass die Crew von Chase genau das tun wird und alles noch mal im Podcast landet.
Solltet ihr es euch irgendwie einrichten können. Schaut es euch an, stellt Fragen, saugt alles in euch auf und berichtet gerne darüber hier in den Kommentaren.
Viel Spaß!
Veröffentlicht am 28. Januar 2010, in , getagged mit awesome, broadcast, chase jarvis, cjlive, live, photoshoot, tipp.


















